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Pressemitteilung: Comeback zu Pfingsten
Initiative der Berliner Tanzschulen

Offener Brief an den Berliner Senat

Das Tanzen gehört zu den vielen Sportarten, die derzeit schmerzlich vermisst werden.

Wir, die Berliner Tanzschulen haben gehandelt: Unsere Hygienekonzepte sind fertig. Wir können unseren Betriebsablauf den nötigen Vorsichtsmaßnahmen anpassen und eine sichere Durchführung ermöglichen. Darüber haben wir am 20. Mai den Berliner Senat informiert und um eine Prüfung des pauschalen Verbots von Sport in Sportstätten gebeten. Ziel ist eine baldige Wiederaufnahme des Tanzunterrichtes unter allen geforderten Auflagen.

Das pauschale Verbot von Sport in Sportstätten, das am Anfang der Pandemie richtig und wichtig war, muss nach zehn Wochen Stillstand geprüft und unter den aktuellen Erkenntnissen und erprobten Auflagen angepasst werden. Andere Bundesländer wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen haben bereits vorgemacht, dass die Sicherheitsmaßnahmen in Tanzschulen gut einzuhalten sind.

Wir, die Berliner Tanzschulen, wünschen uns vom Senat, dass differenziert auf die einzelnen Sportarten geschaut wird. Der Ablauf vieler Sportarten kann mit genauso geringem Risiko wie der Betrieb im Einzelhandel und in der Gastronomie durchgeführt werden. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass beim gemeinsamen Sporttreiben die Abstandsregel auch für Personen eines Haushalts eingehalten werden muss und das Tanzen als Paar dadurch nicht möglich ist.

Vereine, Unternehmen und Gruppen müssen gleichbehandelt und alle Angebote mit vergleichbarem Risiko unter Auflagen ermöglicht werden. Bei allem Verständnis für die bisherigen Einschränkungen erwarten die Berliner Tanzschulen, dass der Berliner Senat zeitnah und sorgfältig die bestehenden Verbote für Tanzschulen prüft.

In einem Offenen Brief haben wir den Berliner Senat über unsere Initiative informiert.